Informationen zur Sars-CoV-2 (Covid19)-Impfung in unserer Praxis

Liebe Patientinnen und Patienten!

Auch unsere Gemeinschaftspraxis führt Impfungen gegen Sars-CoV-2 Virus durch.

Bitte beachten Sie folgenden Ablauf:

  1. Sie melden sich telefonisch in der Praxis, um auf eine Warteliste aufgenommen zu werden.
  2. Patienten über 80 (Priorisierungsgruppe 1) werden vorrangig geimpft. Diese Gruppe ist aber inzwischen klein, da sie mehrheitlich schon seit Januar 2021 durch die Impfzentren geimpft wurden.
  3. Mit Stand April 2021 impfen wir vor allem Patienten der Priorisierungsgruppe 2 im Alter über 60 Jahren, mit chronischen Erkrankungen und aus besonderen Gesundheits- bzw. Kontaktgruppen. Diese Gruppe ist sehr groß und wird von uns nach und nach zur Impfung kontaktiert. Wir bitten Sie, Geduld zu haben.
  4. Natürlich kann jeder Patient sich weiterhin über die Website der KV bei den landesweit vorhandenen Impfzentren anmelden und impfen lassen. Wir bitten nur, uns in diesem Fall zu informieren, damit wir unsere Warteliste entsprechend anpassen können.
  5. Die Zuteilung des Impfstoffes erfolgt zentral über die Landesregierung. Die Bestellung erfolgt über unsere Apotheken.
  6. Jeweils in der Vorwoche wissen wir, welche Impfstoffe und wie viele Impfdosen wir zugeteilt bekommen.
  7. Sie werden dann von uns angerufen und aufgefordert, die Aufklärungs- und Einverständnisbögen für den Impftermin in der Praxis abzuholen.
  8. Die Impftermine werden vorrangig Mittwochnachmittag sein.
  9. Zu diesem Termin bringen Sie die vorher ausgeteilten Unterlagen und Ihren Impfausweis mit.
  10. Es wird zunächst ein Gespräch mit Frau Dr. Fischer oder Herrn Balzer über die Hintergründe und den Ablauf der Impfung geführt. Sie können Fragen stellen.
  11. Nur wenn Sie Ihr schriftliches Einverständnis gegeben haben, bereiten wir Sie für die Impfung vor: Wir messen Blutdruck und Puls und Ihre Temperatur, stellen Ihre Impffähigkeit fest.
  12. Dann wird der Impfstoff in unserem Labor vorbereitet und anschließend in den Oberarm verabreicht. In der Regel links bei Rechtshändern, bei Linkshändern rechts.
  13. Sie bleiben anschließend 20 Minuten in unserer Beobachtung.
  14. In der Zwischenzeit dokumentieren wir die Impfung und legen den Folgetermin für Sie fest.
  1. Wenn Sie sich durchgängig wohl fühlen, können Sie nach Hause gehen.

Welche Impfstoffe stehen unserer Praxis zur Verfügung?

Das wissen wir erst in der Vorwoche des jeweiligen Impftermins.

  • Seit Dezember 2020 ist Comirnaty, der mRNA- Impfstoff der Firma Biontec vorläufig zugelassen.
  • Seit Januar 2021 ist COVID-19 Vaccine Moderna, der mRNA -Impfstoff der Firma Moderna vorläufig zugelassen.
  • Ebenfalls seit Januar 2021 ist Vaxzevria, der Vektorimpfstoff von AstraZeneca, vorläufig zugelassen.

 

Das Paul-Ehrlich-Institut hat am 13.4.2021 einen aktuellen „Rote Hand-Brief“ veröffentlich mit folgendem Wortlaut:

Ein kausaler [= ursächlicher] Zusammenhang zwischen Impfungen mit Vaxzevria und dem Auftreten von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenien wird als plausibel [= naheliegend] angesehen.

Obwohl solche Nebenwirkungen sehr selten sind, übertraf die Anzahl die erwartete Häufigkeit in der Allgemeinbevölkerung.

Noch konnten keine spezifischen Risikofaktoren identifiziert werden.

 

Mit diesem Auszug informieren wir Sie über den Sachstand. Derzeit empfehlen die nationalen Impfempfehlungen Vaxzevria (den Impfstoff von Astra Zeneca) für Personen über 60 Jahren.

Wenn Sie von uns einen Termin mit einem Impfstoff zugeteilt bekommen, den sie nicht geimpft haben wollen, teilen Sie uns das bitte bereits mit, wenn sie die Aufklärungsbögen erhalten. Diese sind jeweils mit dem Impfstoff spezifisch gekennzeichnet.

 

Sind Impfreaktionen zu erwarten?

Die Entwicklung einer Impfreaktion ist immer eine individuelle Reaktion, d.h. jeder Patient kann anders reagieren.

Sie kennen sicher Impfreaktionen z. B. nach der Tetanus-Impfung mit Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle. Das kann sehr häufig vorkommen und ist zunächst unbedenklich.

Es gibt jedoch auch Patienten mit allergischen Reaktionen auf den Impfstoff.  Auch Patienten, die auf Medikamente allergisch reagieren, können auf Impfstoffe eine allergische Reaktion ausbilden.

Da diese Impfstoffe gegen Sars-Cov-2 neu entwickelt sind und wir erst wenig Erfahrung damit haben, möchten wir in unserer Praxis alle Patienten mit potentiellen Allergiereaktionen bitten, sich in einem Zentrum für Allergologie zur Austestung melden. Wir stellen Ihnen gerne entsprechende Adressen zur Verfügung.